Naturheilpraxis für Tiere  


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Fressen muss der Hund - aber was?

Die Ernährung stellt eine zentrale Bedeutung für die Gesundheit unserer Hunde dar!

Heute werden unsere Hunde gegen alle möglichen Krankheiten geimpft, regelmäßig entwurmt und natürlich nur mit bestem Fertigfutter ernährt und sie leiden an immer mehr Krankheiten, selbst in jungen Jahren. Dies hat mich dazu veranlasst, bei Hunden und anderen Tieren, die in meiner Tierheilpraxis vorgestellt werden, stets auch eine Überprüfung und ggf. Umstellung der Ernährung durchzuführen - sei es zur Gesundheitsvorsorge oder bei
bestehenden Erkrankungen. Allein durch eine ausgewogene, natürliche Ernährung können die meisten Krankheiten positiv beeinflusst, manche sogar geheilt werden.


Grundprinzipien der Ernährung von Raubtieren

Die die physiologischen Eigenschaften von Wolf und Hund in Bezug auf die Verdauung gleich sind, hat auch der heutige Haushund dieselben Ernährungsansprüche wie seine
Vorfahren. Auch er muss wie ein fleisch-, beziehungsweise beutefressendes Raubtier gefüttert werden, damit alle Stoffwechselvorgänge korrekt ablaufen können und der
Organismus gesund erhalten werden kann. Selbst wenn wichtige Sequenzen, wie zum Beispiel die Jagd mit Töten der Beute unter Haltungsbedingungen nicht mehr möglich sind,
können unsere Hunde dennoch weitgehend artgerecht und gesund ernährt werden. Dazu ist es keinesfalls nötig, unseren Hunden lebende Beutetiere anzubieten. Es ist nur erforderlich, das Futter nach naturwissenschaftlichen Grundprinzipien zuzubereiten. Diese Grundprinzipien beinhalten mindestens vier Hauptkriterien für die Fütterung von fleischfressenden Raubtieren, zu denen eben auch der Hund zählt. Für eine gesunde Ernährung müssen folgende Merkmale erfüllt sein:
· Frische
· Variation (täglich und saisonal)
· Biologisch (Zubereitung mit natürlich vorkommenden         Substanzen)
· Ausgewogen hinsichtlich der Hauptbestandteile
Diese Grundprinzipien werden bei der Ernährungsweise wildlebender Raubtiere erfüllt.


In krassem Gegensatz hierzu finden wir 

Die moderne Hundeernährung

Für jeden Hund hat die Industrie das passende Futtermittel anzubieten. Es gibt Futter für kleine, ganz kleine, mittlere, große und Riesenrassen, für aktive, ruhige, sensible, sportliche und Wohnungshunde, ebenso für kastrierte und nicht kastrierte, für alle Altersklassen und sogar für nahezu jede einzelne Rasse das geeignete Futter, sowie - ganz zeitgemäß - Vegetarisches Hundefutter. Sonderbarerweise wird diese Auswahl an Fertigfutter von den meisten Hundehaltern kritiklos angenommen, ohne zu merken, dass sie von der Futtermittelindustrie in höchstem Maße für dumm verkauft werden. Analog zu diesem
Angebot müssten wir in unseren Supermärkten zum Beispiel die „Tütensuppe für kleine Menschen„, „die Tiefkühlpizza für aktive 30-Jährige“ und die „Dosenravioli für dunkelhaarige Deutsche“ finden. Fällt Ihnen etwas auf??

Mal ehrlich ... würden Sie Ihr Kind tagein, tagaus über Jahre hinweg mit der ewig gleichen Tütensuppe ernähren, wenn Ihnen die Werbung verspricht, dass darin alles enthalten ist, was Ihr Kind braucht? Voll vitaminisiert und mineralisiert mit allen Nährstoffen in ausgewogenem Verhältnis ... NICHT? Warum sollten Sie dann Ihren Hund so füttern??  

Fakt ist - unsere Hunde werden systematisch krank gefüttert!!

Eine Futterumstellung ist spätestens dann erforderlich, wenn Ihr Hund
· Magen- oder Darm-Beschwerden aufweist (Erbrechen, Durchfall)
· an einer Allergie leidet oder der Verdacht darauf besteht
· sich häufig kratzt, schuppiges Fell oder Hautprobleme hat
· an chronischen oder immer wiederkehrenden Erkrankungen leidet
· häufig unter Wurmbefall leidet
· unerklärliche Verhaltensweisen zeigt


Einfach nur Hunde füttern

Die älteste und ursprünglichste Form der Hundeernährung, wie sie vor Einführung von industrieller Fertignahrung vor rund 60 Jahren, praktiziert wurde, ist die Rohfütterung ...  zu “neudeutsch” BARF (Biologisch artgerechtes rohes Futter)

Neu ist auch, dass die artgerechte und gesunde Rohernährung mit “BARF” unnötig verkompliziert wird, was viele Hundehalter von dieser Ernährungsform abschreckt. Die “BARF-Spezialisten” rechnen und wiegen, ergänzen hier mit diesem oder jenem Öl, dazu im täglichen Wechsel ein Pülverchen hier und zwei Blättchen da, gewürzt mit ein paar Tröpfchen von was auch immer.
Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, wenn der Hundehalter daran Freude hat und über genügend Zeit verfügt. Für den durchschnittlichen Hundebesitzer hingegen ist diese Form der Hundeernährung in der Regel zu kompliziert und vor allem zu zeitintensiv, so dass - trotz besserem Wissen - doch wieder auf die bequeme Art der industriellen Fertigfütterung zurückgegriffen wird. Deshalb distanziere ich mich von BARF und erläutere die Rohfütterung, wie sie sich seit Hunderten von Jahren bewährt hat und von jedem Hundehalter mit wenig Aufwand realisieren lässt.

Zu diesem wichtigen Thema habe ich ein 56-Seitiges Manuskript verfasst unter dem Titel 

Fressen muss der Hund – aber was ?
Die Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit unserer Hunde

Gegen eine Gebühr von 9,90 € stelle ich Ihnen dieses im PDF Format zur Verfügung! (Für Kunden der Tierheilpraxis kostenlos!)

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 1

Der Hund ist ein fleischfressendes Raubtier 2

Grundprinzipien der Ernährung von Raubtieren 3

Lebensmittel oder Nahrungsmittel ? 6

Die moderne Hundeernährung 9

Der Weg zum Fertigfutter 13

Bestandteile von Alleinfutter 17

Deklaration von Alleinfutter 18

Inhaltsstoffe 18

Zusammensetzung 19

Zusatzstoffe 26

Trockenfutter-Problematik 33

Interpretation von Futtermitteletiketten 35

Artgerechte Hundeernährung durch Rohfütterung 39

Die Schweinefleisch-Problematik 40

Tierische Futterbestandteile 41

Gemüse und Obst 44

Getreide 46

Nahrungsergänzung 48

Rationsgestaltung 51

Bezugsquellen 53

Literaturverzeichnis 54